Superheldenschmiede

Bittet eure Patienten ihre Störung als einen Superbösewicht darzustellen. Dabei sollen sie sich zu folgenden Punkten gedanken machen:

  • Wie heißt der Super-Bösewicht?
  • Wie sieht er aus?
  • Welche bösen Kräfte hat er?
  • Was ist sein Signature Move?
  • Was ist sein Signature Sound?
  • Was ist sein Kryptonit? Wogegen ist er anfällig?

Jeder Super-Bosewicht braucht einen Gegenspieler – einen Superhelden der seine miesen Machenschaften unterbinden kann. Wie müsste jemand aussehen, der diesen Superschurken unter Kontrolle bringen kann? Auch hier fragen wir uns, beim Gestalten des Superhelden.

  • Wie heißt der Super-Held?
  • Wie sieht er aus?
  • Welche Super-Kräfte hat er? Was braucht er um den Schurken zu besiegen?
  • Was ist sein Signature Move?
  • Was ist sein Signature Sound?
  • Was ist sein Kryptonid? Was kann ihn am Erfolg hindern?

Wenn die Patienten die Superhelden und Bösewichter erstellt haben, können die Eigenheiten auf einem Whiteboard mit Pictogrammen zusammengetragen werden.

Danach darf es albern werden. Die Patienten dürfen den Signature-Move ihres Superhelden zeigen und den Signature-Sound imitieren. Ich bitte die Patienten dann immer, das nächste mal wenn sie mich in der Klinik sehen mich mit dem Signature-Move zu grüßen.

Auch hier werden sehr negative Gedanken verzerrt und distanziert. Diese Übung dient einerseits der Defusion andererseits der Zielfindung. Zudem macht es Spaß, wenn sich alle nicht allzu ernst nehmen :).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert